Kommentare zu:
tierdach-Nachrichten: Tiere und Tierschutz --> "Fortsetzung Arche 2000"

  arche 2000
  Was wurde daraus?
  Kommentar Helmut
  Augenzeugenbericht von Wolfgang Orion

nach unten arche 2000
Von möchte unbekannt bleiben, am 6/6/2007 7:33:13 PM
 
Ich habe für die Arche 2000 im Raum Thüringen und nrw gearbeite, so im Jahr 1996 bis 1997.
Es war nicht immer leicht für uns.
Hat der Umsatz nicht gestimmt, gab es "Hausaufgaben" auf; Überzeugungssprüche lernen.
Bei mir ging der starke Druck soweit, das ich mich strafbar gemacht habe, in dem ich Urkundenfälschung begang.
Ich habe aber rechtzeitig den Absprung geschaft.Ich kenne auch einige der ehrmaligen Geschäftsführer.

Eintrag einfügen |
nach obennach unten Was wurde daraus?
Von Gerd Kämpfe, am 2/1/2007 12:26:08 PM
 
Wie ging das weiter, wie entschieden die eingeschalteten Gerichte und der Staatsanwalt?

Eintrag einfügen |
nach obennach unten Kommentar Helmut
Von via Tierdach, am 12/24/2003 9:26:53 PM
 
aus dem Kampfschmuserforum http://forum.ksgemeinde.de/showthread.php?s=&threadid=32187&perpage=15&pagenumber=5

_________
Die Frage ist berechtigt...
...ob die Arche das Tierheim übernehmen will.

Hallo Tierfreunde

Auch andere große Organisationen haben nach dem Prinzip IZÜ (Infiltrieren, Zersetzen, Übernehmen) gearbeitet. Viele sind der Meinung: "Wozu sich die Arbeit machen, so etwas aufzubauen, wenn man sich gleich ins gemachte Nest setzen kann, zumal bereits andere die Arbeit und ihr ganzes Geld in das Projekt gesteckt haben." Gibt es etwas leichteres, wenn man schon eine gewisse Grösse und damit Machtposition hat?

Ob es in diesem Fall so wird, bleibt abzuwarten. Eines steht jedoch fest, wenn das Schreiben und die Zeugenaussagen der Wahrheit entsprechen:

Wäre es in erster Linie um die Tiere gegangen, hätte man sie nicht derart in Panik gebracht. Es gibt für Tiere nichts schlimmeres, als einen radikalen, unfreiwilligen Standortwechsel, noch dazu mit fremden, hektischen Menschen, die den Tieren völlig unbekannt sind. Sollten die Aussagen stimmen mit dem Jäger, dem Ochsen und dem Betäubungsgewehr, so stellt allein dieser Vorgang für mich eine absolute Tierquälerei dar!

Ich weiß wovon ich rede, wiel ich selber solche Tiere gehabt habe. Die haben nur auf mich gehört und sind vor anderen weggelaufen, ähnlich wie Eure Hunde, die sich ebenfalls nicht von jedem Hans und Franz vorschreiben lassen, was sie zu tun und zu lassen haben. Es ist ein grober unverzeihlicher Eingriff in das Recht eines Tieres, der mit nichts zu rechtfertigen ist. Zu dem Thema Tierrecht, werde ich noch ganz bestimmte Tierrechtler anschreiben.

Wäre ich Leiter solch einer großen Organisation, hätte ich die Sache völlig anders geregelt: Nehmen wir einfach einmal an, die dortigen Zustände wären nicht die besten gewesen. Warum nicht vot Ort den Tieren helfen und die Zustände verbessern? Vielleicht, weil es nicht so medienwirksam ist? Oder Tierschützer schlichtweg im Weg sind, wenn sie nicht einer gewissen Gruppierung fügen wollen?

Die Tiere wären nach meinem System in ihrer alten Heimat geblieben, Platz war ja anscheinend genug da, und hätten sich dort auf verbesserte Lebensbedingungen freuen können. Stattdessen wurde mit rabiatesten Methoden gearbeitet, wie man es aus dem Anfangsschreiben herauslesen kann. Das erinert mich fast schon an Schlachthof!

Jetzt wissen wir nicht einmal, wo die Tiere verblieben sind...?

In dem Moment hat die Sache für mich nichts mit Tierschutz, sondern mehr mit Tiernötigung zu tun, von der Nötigung der Menschen einmal ganz abgesehen.

Liebe Grüße Helmut (Zuständig für Kampfschmuser der etwas anderen Art)

Eintrag einfügen |
nach oben Augenzeugenbericht von Wolfgang Orion
Von via Tierdach, Quelle Tier-Info, am 12/21/2003 11:13:36 PM
 
Augenzeugenbericht von Wolfgang Orion (wto2405@aol.com, 089/170073) mit dem Hinweis: "Bitte verbreiten so gut es geht! Stellt es in alle Mailinglisten, die Ihr kennt. Es dreht sich hier um einen Tierschutzskandal sondersgleichen! Der Verfasser bin ich, ich habe das mit eigenen Augen gesehen! Wenn jemand Rückfragen hat, bitte mich anmailen, bzw. anrufen."
_________


Die Ereignisse im Tieraltenheim Costa in Malgersdorf im Landkreis Rottal/Inn und die Arche 2000 und Amtsvet. Dr.K. (oder: „Der Wilde Westen fängt in Niederbayern an)

Das Tieraltenheim Costa e.V. gibt es bereits seit 15 Jahren. Frau Anneliese P. kümmert sich mit den Mitarbeitern des Vereins zusammen um alte, kranke und verstoßene Tiere, die sonst keiner mehr haben will. Man nahm die Tiere auf, ohne wenn und aber, und sie konnten dann dort in Ruhe und mit guter Versorgung und Pflege ihnen Lebensabend verbringen. Es gab dort viele Hunde und Katzen, aber auch sogenannte landwirtschaftliche Nutztiere wie Rinder aller möglichen Arten (darunter Highlander), Pferde, Schweine (auch Hängebauchschweine), Geflügel verschiedenster Art, Schafe und Ziegen. Diese waren alles Tiere, die aus irgendwelchen Gründen für ihre ehemaligen Besitzer nutzlos, zu alt, zu krank oder sonst wie unbrauchbar geworden waren.

Man brachte sie und sie wurden aufgenommen, egal wie alt, egal ob sie blind, taub, dreibeinig oder sonst wie behindert oder krank waren. Die Prämisse war, solange das Tier ohne Schmerzen noch würdig leben kann, sollte es leben. Wenn Behandlungen oder Operationen nötig und angezeigt waren, wurden sie natürlich gemacht.

Wenn jüngere, vermittelbare Tiere dabei waren, wurde natürlich versucht einen guten Platz dafür zu finden und sie wurden dann auch vermittelt, so dass zum großen Teil nur die, aus welchen Gründen auch immer, nicht vermittelbaren Tiere dablieben.

Das Tieraltenheim Costa war anfangs nur im gepachteten Hof in Leberfing, dann später, als der Platz nicht mehr ausreichte, kam der zuerst gepachtete, dann gekaufte Hof in Asbach dazu. Es gelang dann auch, für verhältnismäßig wenig Geld, noch einen Hof (mit 23 ha) in Tschechien zu erwerben und tiergerecht umzubauen. Da der Besitzer des Anwesens in Leberfing die letzten Jahre keine Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten mehr machen ließ, wurde der Zustand der Gebäude des Hofes langsam immer schlechter und man entschloss sich, das Anwesen in Asbach weiter auszubauen und wollte dann Leberfing aufgeben und ganz nach Asbach umziehen. Die „Nutztiere“ sollten nach Tschechien übersiedeln, die Hunde und Katzen nach Asbach. Im neuen Hundehaus in Asbach fehlten nur noch Kleinigkeiten. Die Umsiedlung sollte noch bis Weihnachten geschehen.

Die natürlich nicht geringen Kosten des ganzen Tieraltenheimbetriebes und der Höfe wurden durch Spenden von Tierschützern getragen, und auch Frau Anneliese P. und ihr Lebensgefährte haben ihr gesamtes Privatvermögen in diese Tieraltenheim-Projekte gesteckt. Während dieser ganzen Zeit war Frau Annliese P. natürlich auch noch anderweitig im Tierschutz tätig und hat u.a. zusammen mit Frau Christa Schechtl (Journalistin) viele Missstände in der Tierhaltung
vor allem im Landkreis Rottal/Inn aufgedeckt.

Dadurch zog sie sich natürlich den Zorn des dortigen Amtstierarztes Dr. K. zu, den sie durch die Aufdeckung der Fälle in Bedrängnis brachte, denn er hatte diese Tierhalter gedeckt und nichts unternommen (beweisbar). Dr. K. soll sogar geäußert haben, er wird Frau P. schon noch kriegen und er könnte darauf warten bis sie fertig wäre (beweisbar). Die letzte Begehung durch die Amtstierärzte erfolgte am 17.06.03, auch diesmal wurden nur wenige Kleinigkeiten beanstandet, und konnten sofort beseitigt werden. Genau so wie auch die ganzen Jahre davor.

Soweit der Stand der Dinge bis zum 21.10.03.

Doch jetzt kommt Arche 2000 ins Spiel: Arche 2000 ist, wie ja bekannt ist (und schon vielfach in der Presse erwähnt wurde), eine „Tierschutzorganisation“, deren Hauptzweck das Sammeln von Spenden ist. Arche 2000 wirbt zahlende Mitglieder durch Drückerkolonnen und durch Telefonwerbung, dabei wird versucht, den überrumpelten Leuten ihre Kontoverbindung zu entlocken, um gleich abbuchen zu können (darüber gibt es viele Zeitungsberichte und Beschwerden Geschädigter). Arche 2000 lässt sich weder durch Gerichtsverfahren noch durch Sammlungsverbote, die schon erlassen wurden, von diesen Taktiken abschrecken. Der Deutsche Tierschutzbund versucht auch schon länger gegen Arche 2000 vorzugehen. Arche 2000 hat sich auch nie um die Gemeinnützigkeit bemüht, wie andere Tierschutz-organisationen, denen es um das Wohl der Tiere geht., denn bei Arche 2000 steckt augenscheinlich nur ein einziger Zweck dahinter, nämlich das Sammeln von möglichst vielen Spenden. Arche 2000 benützt dazu scheinbar jedes Mittel.

Das „Geschäft“ von Arche 2000 läuft überall recht gut, nur in Bayern konnte Arche 2000 bis jetzt nicht richtig Fuß fassen. Man bräuchte ein Standbein in Bayern. Also machte man Fr. P. ein Angebot, sich mit ihrem neuen Tierheim doch der Arche 2000 anzuschließen, dann wäre sie auch finanziell abgesichert. Man sollte zur „Einweihung“ eine spektakuläre Aktion starten, um in den Medien wieder präsent zu sein.

Die Taktik der Arche 2000 scheint ja darin zu bestehen, sich durch Aktionen in den Medien bekannt zu machen, z.B. „Tierbefreiungen“ (von Tieren, die gar nicht befreit werden müssen), um dann anschließend für diese „armen“ Tiere Spenden sammeln zu können. Diese Aktionen werden nach unseren Informationen vornehmlich von einem freien Kameramann (Name bekannt) gefilmt, der sie dann an SAT1 (meist „Blitz“) verkauft, die dann diese „Sensation“ gerne senden, denn „Tierleid“ bringt auch Einschaltquoten. Dass die ganzen Filme gestellt und verfälscht sind, interessiert dabei niemanden, denn es wird nichts hinterfragt, nicht nachgeforscht, sondern einfach die Arche 2000-Darstellung übernommen. Auf den Internetseiten der Arche 2000 (www.arche-2000.org) werden dann diese Videos noch mal angeboten.

Mit manipulierten Bildern der „gequälten, verletzten“ Tiere wird im Internet dann noch Werbung für die Arche 2000 gemacht, da die ja diese Tiere „befreit“ hat (beweisbar anhand vieler Beispiele: In den Videos werden Tiere gezeigt, die zum fraglichen Zeitpunkt gar nicht mehr lebten, es wurden per Bildbearbeitung Verletzungen auf Tieren angebracht, die sie nie hatten; für all das liegen Beweise vor).

Fr. P. aber lehnte das Arche 2000-Angebot ab, denn sie wollte mit so einer Organisation nichts zu tun haben. Sie sagte, sie würde sich wenn, nur dem Deutschen Tierschutzbund anschließen. Zurück nach Niederbayern: Wie oben erwähnt bräuchte Arche 2000 ein Standbein in Bayern. Man will das neue Costa-Tieraltenheim haben, da sich ja noch dazu diese Liegenschaft im Besitz des Costa-Vereins befindet. Also werden Monate vorher, als Fr. P. über das Arbeitsamt bundesweit Angestellte suchte, Arche-Leute eingeschleust. Es folgen Unruhe und Unfrieden unter den Mitarbeitern. Unsinnige Strafanzeigen werden gegen die alten, langjährigen Mitarbeiter und gegen Frau P. gestellt. Diese werden aber natürlich wieder eingestellt.

Dann kam ein Schicksalsschlag für Fr. P. , denn durch einen Krankheitsfall in der Familie, der mit Tod endete, konnte sie sich einige Wochen selbst nicht so intensiv wie üblich um alles kümmern und musste verschiedene und auch Überwachungs-Aufgaben auf Mitarbeiter übertragen. Diese Gelegenheit nutzte Arche 2000 natürlich aus. Am 23.08.03 gelang es Frau Dr. S. (Arche 2000-Vorsitzende) und weiteren Führungsmitgliedern der Arche 2000 ins Tieraltenheim in Leberfing hineinzukommen, und so konnte bereits ein Teil der gestellten Bilder und Videos (die SAT1 sendete, und die im Internet stehen) gemacht werden. Auch wurde ein genauer Plan der Räumlichkeiten und Gebäude erstellt. Man wusste ja, dass Fr. P. an diesem Tag sicher nicht kommen würde. Die loyalen Mitarbeiter wurden mit Reparaturarbeiten in den Außenanlagen beschäftigt, so dass man ungestört war. Dann wurde zwei Monate geplant, (wenn die Zustände wirklich so schlimm gewesen wären, wie behauptet, warum wartete man dann zwei Monate?), und am 21.10.03 wurde das Tieraltenheim in Leberfing mit ca. 35 Arche 2000-Aktivisten rechtswidrig gestürmt und besetzt. (Welche strafrechtlichen Tatbestände dies erfüllt, mag den Anwälten überlassen bleiben). Dann wurde auch der Amtstierarzt Dr. K. und seine Mitarbeiter geholt, der natürlich diese willkommene Gelegenheit gerne wahrnahm (inwieweit hier Geld eine Rolle spielte, kann von hier aus nicht beurteilt werden!).

Später wurde auch noch Polizei dazugeholt. Bei der Begehung durch den Amtstierarzt und seine Mitarbeiter wurden diesen von Frau Dr. Sutan von der Arche 2000 die Diagnosen der angeblichen Krankheiten und angeblichen unbehandelten Verletzungen usw. diktiert und wurden so ohne weitere Nachschau aufgeschrieben und übernommen. So kam es, dass z.B. aus ca. 10m Entfernung bei einigen Tieren Räude diagnostiziert wurde, und so dann auch in den amtl. Unterlagen auftaucht. Es wurde in keinem einzigen Fall von amtlicher Seite hinterfragt, ob das Tier vielleicht schon in sehr schlechtem Zustand angekommen wäre, und sich sein Zustand in der kurzen Zeit der Anwesenheit schon wesentlich gebessert hätte. Es wurde auch in keinem einzigen Fall auch nur in Erwägung gezogen, dass es sich bei diesen Tieren um die Ärmsten der Armen handelte, die dort in schlechtestem Zustand aufgenommen und dann gepflegt wurden, um ihren Lebensabend zu verbringen, und dass sich deren Zustand vielleicht seit Ankunft schon wesentlich gebessert hatte. Es wurden einfach die Arche 2000 Darstellungen übernommen.

Auf diese Weise ließ sich die Dienststelle der Amtsvet. des Landkreises Rottal/Inn (gerne) zum willkommenen Werkzeug des Fälschungswerks der Arche 2000 machen. Dr. K. benutze diese Gelegenheit natürlich auch gerne, um seine seit Jahren schwelenden Rachegelüste (s.o.) auszuleben und das Tieraltenheim Costa und Fr. P. endlich vernichten zu können. Es wurden auf einmal Dinge beanstandet, die in den ganzen Jahren zuvor nie einen Anlass zur Beschwerde gegeben hatten! Die ganze Aktion wurde natürlich auch wieder von oben erwähntem Kameramann gefilmt und das Produkt an SAT1 verkauft, die dann einen Bericht in SAT1 „Blitz“ brachten, der natürlich völlig verfälscht und Arche 2000 gesteuert ausfiel.

Dr. K. gab in SAT1 bekannt, dass er ein Tierhalteverbot in Erwägung ziehe. Zum Abschluss der Aktion durfte Arche 2000 dann auch noch mit Genehmigung der Amtstierärzte Hunde mitnehmen (angeblich besonders kranke, um sie gesund zu pflegen usw.). Zeitgleich suchte Arche 2000 im Internet nach Pflegeplätzen für die „geretteten“ Hunde (und bot angeblich sogar 100   an, wenn man einen Hund in Pflege nimmt). In den Videos aber behaupten Arche 2000 Mitarbeiter, sie hätten schon feste Plätze für alle Hunde, um sie dorthin zu vermitteln. Die verbliebenen Hunde und Großtiere usw. wurden anschließend von anderen neutralen tierärztlichen Gutachtern untersucht, die zu ganz anderen Ergebnissen kamen!

Nach den SAT1-Blitz Berichten, die natürlich ihre Wirkung nicht verfehlten, kam es dann zu Drohanrufen, von Morddrohungen bis Brandanschlagsdrohungen war alles geboten. Langjährige Spender des Tieraltenheims traten zurück, Spenden blieben aus usw. Doch Arche 2000 war noch nicht zufrieden, man gab bekannt, man wolle ein Tierhalteverbot für Fr. P. durchsetzen und dafür sorgen, dass sie ein Zutrittsverbot (!) für das neue Tieraltenheim in Asbach erhielte (wo sie mit ihrem Lebensgefährten auch bescheidene Räume bewohnt und das Büro des Vereins ist)!

Arche 2000 wollte aber auch die restlichen noch dort verbliebenen Hunde „retten“, man hätte ja mit denen auch noch mal kräftig die Werbetrommel rühren und Spenden sammeln können! Es war geplant, in einem nächtlichen Überfall die restlichen Hunde zu „befreien“. (Welche strafrechtlichen Tatbestände dies erfüllt, mag wieder den Anwälten überlassen bleiben). Im SAT1 bzw. Arche 2000 Video wird es so dargestellt: Man zeigt, wie Arche Mitarbeiter um ein Gehöft schleichen, das gar nichts mit dem Tieraltenheim Costa zu tun hat, und der Sprecher sagt, Fr. P. würde den Arche 2000 Mitarbeitern den Zutritt verwehren, um nachzusehen, wie es den Tieren jetzt geht.

Da die geplante nächtliche „Befreiung“ aber bekannt wurde, konnten die verbliebenen Hunde vom Tierschutzverein München abgeholt werden. Sie waren inzwischen im Zuge einer Sicherungsübereignung dem Tierschutzbund übergeben worden. Und so vor dem Zugriff von Arche 2000 bewahrt geblieben. Kaum waren die Autos des TSV München auf dem Hof, tauchten die Aktivisten der Arche 2000 wieder auf, diesmal ca. 50 Leute. Sie mussten sich aber darauf beschränken, zu versuchen, die Abfahrt der Transporter mit den Tieren zu behindern. Die Presse und „ihren“ Kameramann hatte Arche 2000 natürlich auch wieder dazugeholt. Man hatte augenscheinlich vor, die zu nächtlicher Zeit durch den Lärm und die Scheinwerfer aus dem Schlaf gerissenen Tiere, wieder als verstört und verängstigt darstellen zu können, um die ganze Aktion möglichst spektakulär darzustellen, und sich wieder groß in die Medien zu bringen. Die zu Hilfe gerufene Polizei brauchte 11/4 Std. bis sie kam! Es drängt sich der Verdacht auf, man wollte mit der Ankunft warten, bis die Arche 2000 mit ihrem „Befreiungswerk“ fertig wäre. Nur ein bereits vorher von einem privaten Gönner bezahlter und bestellter Bewachungsdienst konnte Übergriffe der Arche 2000 Leute verhindern (die Polizei war ja nicht da!).

Anschließend behauptete Arche 2000 dann, der TSV München würde von Spendengeldern den Bewachungsdienst bezahlen! Der auch anwesende 1.Vors. des TSV München sollte sich zu diesem Vorwurf vor der Presse rechtfertigen. In einem weiteren Video von SAT1-Blitz und Arche 2000 wird behauptet, die bei der ersten Aktion „geretteten“ Hunde wären alle von ihren Verletzungen (die sie ja nie hatten) genesen und würden jetzt vermittelt usw. Weiter wird behauptet, viele Prominente, wie z.B. Lothar Mathäus hätten sich von dem Tieraltenheim Costa täuschen lassen und kräftig gespendet. (Übrigens von Lothar Mathäus kam nie eine Spende!)

Momentan versucht Arche 2000 offenbar mit allen Mitteln an die tierärztlichen Unterlagen der vom TSV München geholten Hunde zu heranzukommen. Man muss sich nur fragen wozu? Wird befürchtet, dass die Fälschungen auffliegen könnten? Weiter kann nicht unerwähnt bleiben, dass sich auch verschiedene Presseorgane von dem „Medienprofis“ der Arche 2000 einwickeln ließen und offenbar ungeprüft die Arche 2000 Pressetexte übernahmen. Besonders zu erwähnen ist hier: die Passauer Neue Presse, die Bogener Zeitung, die TZ-München und die Abendzeitung München. Die Abendzeitung Nürnberg fiel sogar auf zwei Arche-Leute herein, die sich als Mitarbeiter des Tierheims Nürnberg ausgaben, und dieser Zeitung Arche 2000-Kommentare abgaben, die sie ungeprüft übernahm!

Lediglich das Rottal-Inn Wochenblatt machte sich die Mühe von Interviews und brachte einen einigermaßen neutralen Bericht, der alle Seiten zu Wort kommen ließ! In der Zwischenzeit hat Arche 2000 an anderer Stelle in Bayern versucht, einen Fuß in die Tür zu bekommen, nämlich in Brannenburg, dort wollten sie letzte Woche das Tierheim stürmen, aber es gelang nicht, weil der dortige Amtstierarzt offenbar nicht mitspielte! (Das war jedenfalls die Radiomeldung im Bayer. Rundfunk) Nun tritt wieder der Amtstierarzt Dr. K. in Aktion: Er hat inzwischen ein Tierhaltungsverbot jeweils gegen Fr. P. und gegen den Verein Costa erlassen, diese umfassen zusammen 70 (!) Seiten. Darin werden die ihm von Fr. Dr. S. diktierten Anschuldigungen genauso aufgeführt, wie auch Anschuldigungen, die lange Jahre zurück liegen, und von ihm früher nie erwähnt wurden! Bei seinen früheren Kontrollen wurden ja immer nur Nichtigkeiten festgestellt, die sofort abgestellt werden konnten. In diesen Tierhalteverboten wird weiter mit einer Vielzahl von schlichtweg unwahren Aussagen gearbeitet! Und es wird keinerlei Frist gewährt zur Abstellung der angeblichen Mängel, sondern es wird mit sofortiger Vollstreckung gedroht, und bei Abholung der Tiere mit sofortiger Verwertung gedroht! (bedeutet in dem Fall Schlachtung!)

Weiter werden von den verschiedenen Amtstierärzten seit den Arche Aktionen nahezu täglich Kontrollen durchgeführt, und dabei die widersprüchlichsten Beanstandungen aufgeführt, eine Anordnung hebt ständig die vorhergehende vom anderen Amtstierarzt auf, so dass es scheint, man wolle nur noch Verwirrung stiften. Aber man weigert sich, die Anordnungen schriftlich niederzulegen! Es gibt außerdem Aussagen der Amtstierärzte auch dem Anwalt von Frau P. gegenüber, die es so erscheinen lassen, als ob man dafür sorgen will, dass sie die Anordnungen keinesfalls erfüllen kann. Die nötigen rechtlichen Schritte wurden natürlich vom Rechtsanwalt der Fr. P. bereits eingeleitet. Die oben aufgeführten Behauptungen meinerseits können alle belegt und bewiesen werden!

Die erforderlichen Unterlagen können alle für evtl. eigene Nachforschungen bei mir bzw. bei Fr. P. , bzw. bei deren Rechtsanwalt eingesehen werden. Bild- und Videomaterial ist reichlich vorhanden!

Stand am 16.11.03

Nachdem nun einige Zeit vergangen war, und nach den vielen reißerischen Negativberichten im Sat1- Fernsehen und in der Presse, die zum größten Teil direkt aus Arche 2000 - Berichten zu stammen schienen, natürlich auch die Spenden ausblieben, einige große Spender absprangen, ohne sich überhaupt auch nur im Ansatz genauer zu informieren, die Arche 2000 auf ihren Internetseiten mit getürkten Bildern und verlogenen und verfälschenden Bildunterschriften ein Übriges tat und sich als die großen Retter der Tiere darstellte, schien langsam alles verloren zu sein. Hier mal ein paar Beispiele für die verfälschende Berichterstattung der Arche 2000:

Aus den Arche 2000 Internetseiten Die Bildunterschrift lautet bei Arche 2000: “Eine an Lähmungserscheinungen leidende Hündin quält sich eine Treppe hinunter.“ In Wahrheit war dieser Hund sehr sehr alt, ging schlecht und hatte Angst vor der Treppe, die er nur getragen passierte. Normalerweise lebte er im 1. Stock und ging nie hinunter. Man hat ihm oben fotografiert und einfach in ein Bild der Treppe hineinmontiert. (Deutlich sichtbar an der Stellung der Beine usw.)

Oder dieses Bild: auch aus den Arche 2000 Internetseiten: Arche 2000 Bildunterschrift: „Eine offene Stelle. Derartige Stellen haben die arche2000-Aktivisten bei fast allen Hunden entdecken können. Auch diese Stellen blieben bislang unbehandelt. Es gab Fälle, in denen sich Maden in den Wunden der Tiere gebildet hatten.“ In Wahrheit hatte der Hund gar keine Verletzung. Es liegen uns Beweise und Bilder vor, dass die Verletzung in das Bild hineingemalt worden sein muss.

Der Tierbestand wurde an den spanischen Verein „el Moli“ übereignet, so dass die Tiere zumindest vor fremdem Zugriff sicher zu sein schienen, wie man glaubte. In der Zwischenzeit waren aber auch noch einíge etwas erfreulichere Dinge passiert: z.B. war die Gerichtsverhandlung vor dem Arbeitsgericht, denn die Eheleute S. wollten ja noch 700 Überstunden bezahlt haben, die sie angeblich geleistet hätten. Sie begründeten dies damit, dass sie ja immer, auch nachts und am Wochenende mit den Tieren zum Tierarzt hätten fahren müssen, weil Frau Priester dies verlangte. Andererseits hatten sie aber ja die Versicherung an Eides Statt abgegeben, dass sie nie zum Tierarzt gedurft hätten mit den Tieren. Ein Schelm, der dabei jetzt Böses denkt! Nachdem die von Arche 2000 geplante nächtliche "Befreiung" der Hunde ja gescheitert war, da ja glücklicherweise der Deutsche Tierschutzbund eingegriffen hatte, in Gestalt vom TH München, sollten ja wenigstens die anderen verbliebenen Tiere noch "gerettet" werden, und zwar in Arche2000-typischer Art: Medienwirksam!

Darum kam dann am Montag, 8.12.03 Amtsvet. Dr. K. mit anderen Amtstierärzten, der Rechtsabteilung des Landratsamtes, sechs Polizisten und ca. 40 Arche „Aktivisten“ nach Münchsdorf-Leberfing. Auch die der Arche 2000 zuarbeitenden Eheleute S. und Fr. K. und Gerold B. (genannt „Gerli“), alles Hauptakteure bei den vorhergehenden Fälschungen der Arche 2000, waren dabei. Sie brachten viele LKW, Hänger und Transporter mit, und sie wollten die noch verbliebenen Tiere abholen. Wir dachten erst, sie seien im Unrecht, denn sie bezogen sich auf die angebliche sofortige Vollstreckbarkeit eines Beschlusses vom 3.11.03, gegen den aber längst ja Einspruch eingelegt worden war.

Doch wir mussten der Staatsgewalt nachgeben und konnten trotz scharfen Protestes nicht verhindern, dass die Tiere abgeholt wurden. Es gelang aber noch, den Arche 2000 Leuten und –Aktivisten ein Hausverbot für das ganze Tieraltenheim und das Gelände auszusprechen. So gelang es zumindest teilweise zu verhindern, dass die Arche 2000 völlig unkontrolliert vorgehen konnte. Aber es war trotzdem ein so extrem schlimmer Anblick, wie diese zum größten Teil völlig unfachmännisch vorgehenden Leute mit den Tieren umgingen. Zu sagen, die Tiere wären gequält worden, wäre so maßlos untertrieben, ich kann nur sagen, es war das Schlimmste, was ich je erleben musste! Aber so ist er eben, der Tierschutz in Niederbayern! Dass dort jahrzehntelang die schlimmsten Hundevermehrer mit ihren Zuchtfabriken unter dem Schutz der Amtstierärzte ihr Unwesen treiben durften ist ja durch die Medien längst bekannt geworden, aber dass die Amtstierärzte zur Tierquälerei selbst beitragen, wie hier geschehen, darf nicht ungesühnt bleiben!

Dass für die Arche 2000 Welt-Tierhilfe e.V., wie sich diese Leute nennen, Tiere nur das Mittel zum Zweck der Spendensammlungen ist, wurde ja auch schon häufig im Internet und in anderen Publikationen bekannt gemacht, aber dass so was wie am 8.12.03 in Münchsdorf-Leberfing passieren darf und auch noch unter Schutz der Polizei ist einfach himmelschreiend!

Hier nur einige Beispiele:

Panisch flüchten die gejagten z.T. sehr alten Pferde den Berg hinauf und hinunter vor den „Fängern“, bis sie so erschöpft sind, dass sie nicht mehr können, eingekreist werden, und sich fangen lassen müssen. Das Pferd hinten Mitte konnte dem „Fänger“ entkommen und rennt in seiner Angst zurück zu seinen Kollegen auf die Koppel. Die Arche-hörigen und wahrscheinlich auch –bezahlten ehemaligen Mitarbeiter (haben inzwischen längst Hausverbot, um das sie sich aber nicht scheren), die sich auch hier wieder hervortaten. Ein „Ehemaliger“ wird des Grundstücks verwiesen, will aber nicht gehen. Angeblich wären diese Leute vom Landratsamt „beauftragt“ worden! Der Camera-Mann, den Arche 2000 immer dabei hat, kurz bevor er von der Polizei vom Grundstück geworfen wurde.

Nochmal die „Ehemaligen“, die sich gerade beraten, wie man die Ochsen fangen könnte, die so friedlich dastanden, bis das Drama begann. Die Pferde und Ochsen wurden von schreienden und gestikulierenden „Fängern“ von der Arche 2000 und „Ehemaligen“ zusammengetrieben und versuchen wieder zu flüchten und werden wieder hin und hergetrieben. Sind sie dann endlich eingefangen, völlig erschöpft und nass vor Schweiss, müssen sie bei –8 Grad auf ihre Verladung warten, denn alles ist so desorganisiert, wie man es sich in den schlimmsten Träumen nicht vorstellen könnte. Ratlos müssen sie zuschauen, wie ihre Kameraden abgeführt werden. Manche Tiere werden gefangen, können den unkundigen „Fängern“ aber wieder entkommen und laufen dann, da sie nicht wieder gefangen werden können, tagelang mit den herunterhängenden Stricken am Kopf herum, um die höchste Verletzungsgefahr kümmert sich niemand. Man überlässt sie ihrem Schicksal! Erst Tage später können Costa Mitarbeiter die Stricke entfernen.

Die Lkw zur Verladung kamen fast alle aus der Heimat der Arche 2000. Aber auch bis aus Holland. Offenbar gibt es in Niederbayern keine Pferdetransporter! Es waren aber auch umgebaute Möbelwagen dabei, ganz ohne Lüftung (so ist der Tierschutz bei Arche 2000 und in Niederbayern!). Aber man fährt ja nur bis Norddeutschland!

Hier noch mal von der anderen Seite Aber auch der „Tierrettungswagen“ der Arche 2000 war wieder dabei, auf den anderen Bildern sieht man ja, wie die Tiere gerettet wurden! Aber auch den Ochsen ging es nicht besser, sie wurden gejagt, gehetzt, und der blinde Ochse wurde einfach brutal auf den Wagen hinaufgeprügelt, obwohl der so zutraulich ist, dass man ihn hätte leicht führen können.

Aber Prügeln macht solchen Leuten halt mehr Spaß! Aber warum sollte es den Ochsen besser ergehen, als den Pferden? Hier einer der Schlagstöcke. Die Polizei schaut dem ganzen Geschehen ratlos zu, aber es geschieht ja alles „von Amts wegen“, und unter Polizeischutz! Und alles im Namen des Tierschutzes!

Dieser Arche 2000 Hauptakteur wollte sich überhaupt nicht an das Hausverbot halten, er riss sogar die Absperrungen herunter, was ihm schließlich eine Anzeige einbrachte. Die Vertreterin der Rechtsabteilung der Landratsamts im Gespräch mit den Vertretern von el Moli. Manche der Transporteure wollten einen Blick in ihre LKW verhindern. Was haben sie zu verbergen? Der Leiter der Amtsvet.(Dr.K.) betrachtet stolz „sein Werk“. Dr.K. grinst hämisch, während im Hintergrund ein Pony verzweifelt gegen den Abtransport kämpft. Wie lange wird Dr. K. seinen „Triumph“ noch genießen können? Oder wird diesem Treiben, das viele Leute mittlerweile als „Behördenwillkür“ bezeichnen doch endlich ein Ende gesetzt? Es wird inzwischen schon öffentlich davon gesprochen, dass Dr. K. von der Arche 2000 bestochen worden sein soll! Aber einem der Ochsen (Happy) gelingt trotz der Prügel die Flucht! Er durchbricht die Absperrung! Er rennt um sein Leben! Und Happy flüchtet in den Wald!

Aber das Narkosegewehr wird schon geladen! Man schießt schließlich dreimal auf Happy, egal, ob er narkotisiert bei diesen Temperaturen (-8 Grad) im Wald erfrieren könnte, oder sonst was passiert, man will einfach seine Macht demonstrieren und sich durchsetzen! Der Amtstierarzt Dr. K. sagte zu dem Thema befragt:“Der Ochse ist ja nur leicht sediert.“ Wie er dann auf den Wagen geschafft wurde, und wie er den Transport überstand, mag sich der Leser selbst überlegen, wir können es nicht beschreiben! Als ein Pferd an dieser Stelle beim Verladen dreimal auf den vereisten, hartgefrorenen Boden stürzte, kommentierte der Leiter der Amtsvet. dies so: „So was kann bei einer Verladung schon mal passieren.“ Aber nicht, das jemand glaubt, das Pferd wäre untersucht wurden, nein, es wurde einfach weiter hinauf getrieben auf den LKW. Dazu geben wir keinen weiteren Kommentar ab, als dass die ganze Aktion ja „im Zuge des Vollzugs des Tierschutzgesetztes“ geschah! Da man sah, wie unfachmännisch vorgegangen wurde, wurden vom Vertreter von el Moli die inzwischen auch anwesenden Costa-Mitarbeiter, die sich bis dahin völlig zu Recht geweigert hatten, an der Tierquälerei teilzunehmen, gebeten, doch mitzuhelfen, um einfach den Tieren viel Leid zu ersparen. Aber auch dafür bekamen wir die Quittung! Wahrscheinlich auch durch das falsche Verhalten von Arche 2000 Mitarbeitern verursacht, kam es zu einem schweren Unfall, bei dem ein Costa Mitarbeiter stark verletzt wurde. Auch hier zeichneten sich diese Leute wieder besonders aus, sie weigerten sich, ihre Pferdetransporter wegzufahren, um dem Rettungswagen Platz zu machen. Schließlich musste sogar ein Rettungshubschrauber kommen. Zum krönenden Abschluss wurde beim Einfangen der Schafe, die aber alle in ihrem Stall waren, der ganze Schafstall zusammen geschlagen, weil sich die Tiere (inzwischen war es längst dunkel geworden) vor den ihnen unbekannten Leuten mit Lampen, in der Dunkelheit fürchteten, und in ihre Unterstände flüchteten!

Eine Frage, die mich die ganze Zeit schon bewegt: Was ist aus den Gänsen geworden, die so jämmerlich geschrien haben, als man sie einfing? Haben die eine Einladung zur Weihnachtsfeier bei Arche 2000 bekommen? In der Selbstbeweihräucherung (auf den Arche 2000 Internet-Seiten), auf die Arche 2000 ja nicht mal in diesem Tierschutzskandal, den sie sich da geleistet haben, verzichten konnte, steht auf ein und der selben Seite folgendes: „Die Verladeaktion dauerte den ganzen Tag“ Ein Stück weiter unten: „Pünktlich um 12.00 Uhr standen die arche2000-Aktivisten und die Transporter zur Verladung bereit.“ Das dürfte ja schon genug sagen, über den Wahrheitsgehalt der ganzen Arche 2000-Story! Am 10.12.03 und am 12.12.03 wurden dann nochmals Tiere abgeholt, und weggebracht, diesmal aber ohne allzu große Quälereien, denn Arche 2000 war diesmal nicht mit dabei, sie hatten ja bereits ihren Bericht im Internet. Und das „Weihnachtsgeschäft“ (mit den Spenden) geht ja auch langsam zu Ende!

Diesen Bericht schreibe ich als Augenzeuge, und ich kann es einfach nur mit den Worten beschreiben: Es war der schlimmste Tag in meinem Leben! Ich kann nur hoffen, dass die Zeit nicht zu fern ist, da alle, die dies aus Hass angezettelt, aus Bosheit und Profitgier verschuldet und ausgeführt haben, zur Verantwortung gezogen werden. Das war der Stand am 16.12.03 Die Geschichte geht aber noch weiter: Nachdem ja bei den verschiedenen „Aktionen“ auch manche Tiere, die aber bestimmte Eigentümer hatten, einfach ohne Rücksicht auf das Eigentum anderer Leute mitgenommen, also entwendet worden waren, erhoben diese Eigentümer der Tiere natürlich Einspruch. Man schrieb dem Landratsamt, dass man seine Tiere zurückhaben wolle, und erhielt auch positive Auskünfte, denn das Landratsamt ist ja nur um das Wohl der Tiere bemüht, wie man ja oben ersehen kann. Die Eigentümer hatten inzwischen Plätze für die Tiere organisiert, und an dem Tag, als die Abholung geplant war, hieß es plötzlich die Tiere müssten verkauft werden (was das bei so alten Gnadenhof-Tieren, wie dem Pferd Sophie mit 38 (!) Jahren bedeutet, dürfte ja klar sein – Schlachter) denn es seien ja bei den Aktionen Kosten entstanden, die gedeckt werden müssten.

Als die Eigentümer nachfragten, ob das heißen solle, dass sie ihr entwendetes Eigentum zurückkaufen müssten, hieß es dann, „Sie werden die Tiere auch nicht kaufen können“, denn es existiere eine „Anweisung“ im Landratsamt, dass die Tiere nicht an bestimmte Eigentümer (namentlich genannt - nämlich die wahren Eigentümer) verkauft werden dürften! Nicht viel anders ging es mit den Hunden, die el Moli gehören, aber von Arche 2000 einfach mitgenommen worden waren. Sie werden einfach nicht herausgegeben! Den Eigentümern wird sogar die Aushändigung einer Liste, mit den Daten der Abholungen, welches Tier von wem wohin gebracht wurde verweigert, man sagte zwar mehrfach die Aushändigung einer solchen Liste zu, aber man gibt sie nicht heraus, denn die Eigentümer sollen offensichtlich gar nicht erfahren können, wohin ihre Tiere gekommen sind. Soviel zum Recht im Landkreis Rottal/Inn!

Soweit der Stand bis 18.12.03

Eintrag einfügen |
nach oben Neuen Kommentar einfügen

Titel:

Nachricht:
(max. 265 Zeichen)
Emotions:
(optional)



kein Icon anzeigen

Name:
(optional)

Email:
(optional)

  ich möchte über Antworten auf diesen Kommentar informiert werden.