| Kommentare zu: tierdach-Nachrichten: Tiere und Tierschutz --> Kunst oder KRANK? Schlachter oder Künstler? |
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Von ff, am 7/1/2004 3:38:45 AM |
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| Ein sogenanter Künstler wie Nitsch
ist schlimm. Aber viel schlimmer sind seine Zuschauer.Wer schützt uns vor denen? |
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Von via Tierdach, am 11/22/2003 1:56:48 PM |
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| Kunst oder KRANK?
Schlachter oder Künstler? Hermann Nitsch tötet wieder im Namen der Kunst von Inga Schnekenburger "...die durch aktionen bewirkten sinnlichen sensationen, welche nach überwindung der zensuren enthemmen und berauschen, die aktionen mit rohem fleisch, feuchten leibwarmen gedärmen, blutigem kot, schlachtwarmem blut, lauem wasser usw. bewirken regressionen in richtung zur analsinnlichkeit. die freude am plantschen, spritzen, schütten, beschmieren, besudeln steigert sich zur freude am zerreissen des rohen fleisches, der freude am herumtrampeln auf den gedärmen. die dionysische zerreissungssituation zeigt sich (der zerrissene abreaktionsgott dionysos gelangt ins assoziationsfeld). das dramatische wühlt sich in die freude an der grausamkeit." Zitat Hermann Nitsch Nein, Bilder zeige ich hier nicht- nicht wegen des Copyrights, sondern weil es vollkommen überflüssig ist. Blut, heruntergelaufen in Rinnsalen, Blut, verschmiert auf Leinwänden- ist das Kunst? Jeder Schlachter macht das täglich, Hermann Nitsch hätte Schlachter oder Abdecker werden sollen. Er nennt sich "Künstler" und beleidugt damit alle, die mit derlei Schmierereien nichts zu tun haben. In den Aktionen werden Schweine gekreuzigt- nein, das ist keine Kunst, das ist leider oft Realität, Schweine werden in der Realität gequält und gemordet, die Aktionen von Nitsch sind vollkommen überflüssig, ein Video vom Schlachthof kann die "Freude an der Grausamkeit" wohl besser befriedigen. Ein Scharlatan, auf den doch (immer noch) Menschen hereinfallen, seine Aktionen besuchen, auch wenn vielen bald schlecht wird, weil sie den Schlachthausgestank, der von der Bühne kommt, nicht aushalten. "die intensität des erlebens lässt eine mystik der agression und grausamkeit entstehen. der dramatische effekt wird als ästhetischer rausch des zuschauers bzw. spielteilnehmers begriffen. hölderlins auffassung des tragischen wird hier wichtig, wenn er sieht, dass im zorn die naturmacht und des menschen innerstes "grenzenlos eins" wird und dass die darstellung des tragischen darauf hinausführt, zu übermitteln, " wie der gott und mensch sich paart". Zitat Hermann Nitsch Das Zitat ist eine Gotteslästerung und ein völliges Verkennen der Hölderlinschen Aussage. In Zeiten des Terrors brauchen wir keine Schlachtorgien auf der Bühne. Wir haben sie täglich auch so vor Augen. In Zeiten des Friedens brauchen wir sie schon gar nicht, diese perversen Attacken gegen wehrlose Schweine. Abscheu und Ekel erfüllt mich beim Betrachten der Bilder von Hermann Nitsch. Trauer und Mitgefühle für die gemarterten Tiere auf der Bühne erzeugen eine ohnmächtige Wut auch denen gegenüber, die dieses "Theater" zulassen. Nein, es ist weder Theater noch Kunst - es ist schnöde Realität. Kunst und Theater arbeiten mit Schein und Spiel, nichts ist "echt", es ist künstlich, eine Kunstwelt, die uns verzaubern kann. Nitsch arbeitet wie der Schlachter real - mit schlachtwarmen Blut, mit stinkenden Gedärmen. Meines Erachtens gehört er ins Irrenhaus - oder man biete ihm doch ein Bett in einem Schlachthaus an. So lange es aber Zuschauer für die Schlachtaktionen und Käufer für die mit realem Blut gemalten Bilder gibt, so lange wird er weitermorden, weiterquälen. Seine Arbeit ist nicht nur ÜBERFLÜSSIG, sie ist gefährlich und tierverachtend. Tiere müssen sterben, damit sich Nitsch und seine Gefährten in Blut und Kot wälzen können, für "sinnliche Sensationen". Nitsch könnte ein Vorbild sein für potenzielle Tierquäler, ja eventuell ein Vorbild für Mörder. So wie sich Terroristen auf den Islam berufen - und das zu Unrecht - so beruft sich Nitsch auf Hölderlin - und das nun wirklich zu Unrecht. Ignorieren wäre noch das beste. Aber er hat seine Zuschauer, der Schlachter Nitsch, der mit der Freude am Besudeln. 31.10.2003 volksbühne, berlin (d): podiumsdiskussion 'hörstürze' 15.11.2003 sammlung essl, klosterneuburg (a): aktion des o.m. theaters (ca. 3h ) Kann man das nicht boykottieren? Da müssen wieder Schweine geschlachtet, "geopfert" werden für die "Kunst": in vorbereitung 31.07.-01.08.2004 das 2-tage-spiel des orgien mysterien theaters http://www.nitsch.org/index.html |
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